• Herausforderung Straßenverkehr

  • Verlockung Alkohol

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Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für die Geschäftsleitung der ProSecur GmbH. Eine Nutzung der Internetseiten der ProSecur GmbH ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services unseres Unternehmens über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für die ProSecur GmbH geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.

Die ProSecur GmbH hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.

1. Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung der ProSecur GmbH beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a) personenbezogene Daten

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b) betroffene Person

    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c) Verarbeitung

    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d) Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e) Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f) Pseudonymisierung

    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h) Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i) Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j) Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k) Einwilligung

    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist die:

ProSecur GmbH
Kaiserstraße 42
60329 Frankfurt
Bundesrepublik Deutschland
Tel.: 069 - 260 950 31
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: http://www.prosecur.com

3. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

Der Datenschutzbeauftragte des für die Verarbeitung Verantwortlichen ist:
Jürgen Zimmer
ProSecur GmbH
Kaiserstraße 42
60329 Frankfurt
Bundesrepublik Deutschland
Tel.: 069 - 260 950 31
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: http://www.prosecur.com

Jede betroffene Person kann sich jederzeit bei allen Fragen und Anregungen zum Datenschutz direkt an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.

4. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite der ProSecur GmbH erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die ProSecur GmbH keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die ProSecur GmbH daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

5. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

6. Rechte der betroffenen Person

  • a) Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b) Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c) Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei der ProSecur GmbH gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der ProSecur GmbH wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten von der ProSecur GmbH öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft die ProSecur GmbH unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter der ProSecur GmbH wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der ProSecur GmbH gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der ProSecur GmbH wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f) Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der ProSecur GmbH wenden.

  • g) Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Die ProSecur GmbH verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeitet die ProSecur GmbH personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der ProSecur GmbH der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird die ProSecur GmbH die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei der ProSecur GmbH zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt jeden Mitarbeiter der ProSecur GmbH oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft die ProSecur GmbH angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

7. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

8. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

9. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

10. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

11. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Dortmund tätig ist, in Kooperation mit dem Kölner Datenschutz Anwalt Christian Solmecke erstellt.

Termine der nächsten InfoabendeAmtlich anerkannte Begutachtungsstellen für Fahreignung
MPU fällig? Macht man in Frankfurt, München und Saarbrücken! Bundesweit anerkannt!

  • ProSecur in Saarbrücken gegenüber dem Hauptbahnhof - Reichsstraße 16
  • ProSecur in Frankfurt nahe dem Hauptbahnhof - Kaiserstraße 42
  • ProSecur in München beim Hauptbahnhof - Schwanthalerstraße 32

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Ein EU-Führerschein aus dem Ausland ist gefährlich und teuer. Finger weg!
Die MPU bei uns kostet Sie nur einen Bruchteil und bringt Sie immer auf die sichere Seite.

Liebe MPU-Kundinnen, liebe MPU-Kunden,

wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Auf den folgenden Seiten haben wir ein paar wichtige allgemeine Informationen in Frage- und Antwortform zusammengestellt, die für Sie interessant sein könnten.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen natürlich gerne per Mail zur Verfügung



Hier nun unsere FAQs (frequently asked questions):

Kann man bei einer MPU auch "durchfallen"?

Eine Begutachtung ist kein Test, auch ein negatives Gutachten ist kein endgültiges Ergebnis. Vielmehr haben Sie die Möglichkeit, sich mit Hilfe der  Empfehlungen aus dem Gutachten mit Ihren Schwächen auseinander zu setzen und noch vorhandene Defizite aufzuarbeiten. Eine MPU kann, anders als ein Test oder eine Klausur, nicht nur theoretisch unbegrenzt oft wiederholt werden.


Was ist, wenn ich ein negatives Gutachten bekomme?

Ein negatives Gutachten gibt Ihnen gezielt Empfehlungen, was Sie tun können, um bei einer erneuten MPU größere Chancen auf ein positives Gutachten zu haben. Es ist empfehlenswert, sich daran zu halten.


Welche Fragen kommen auf mich zu?

Es geht darum, wie es zu der Auffälligkeit im Straßenverkehr, z.B. einer Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, gekommen ist, und was Sie unternommen haben, damit sich ein solcher Vorfall in Zukunft nicht wiederholt. Dabei können folgende Fragen an Sie gestellt werden: Wie hat Ihr Trinkverhalten (oder Ihr Umgang mit Drogen) in der Vergangenheit ausgesehen? Wie sind Sie damit umgegangen? Wie haben Sie seitdem Ihr Trinkverhalten oder Ihr  Drogenkonsumverhalten verändert? Welche Einstellungen haben Sie zum Trinken oder zu Drogen, und wie haben sich diese geändert?


Wie kann ich mich auf eine MPU vorbereiten?

Die beste Vorbereitung besteht darin, sich intensiv mit der Problematik auseinanderzusetzen, die zu Ihrem Fehlverhalten im Straßenverkehr geführt hat, wie z.B. problematischer Alkohol- oder Drogenkonsum. Dazu können Sie auch fachliche Hilfe in Anspruch nehmen, z.B. Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen. Außerdem können Sie die kostenlosen Informationsabende unserer Begutachtungsstellen für Fahreignung nutzen. Beispielsweise bietet die ProSecur in Saarbrücken jeden Donnerstag einen kostenlosen Informationsabend an. Dort erhalten Sie Informationen über den allgemeinen Ablauf der MPU. Eine individuelle Beratung ist in diesem Rahmen nicht zulässig, um die Neutralität und Unvoreingenommenheit unserer Begutachtungsstelle nach den Vorgaben der Fahrerlaubnisverordnung in Ihrem Interesse jederzeit sicher zu stellen. Trotzdem empfiehlt sich ein Besuch des Infoabends zum komplexen Thema der MPU.


Was ist, wenn mich der Psychologe unsympathisch findet?

Die Gutachter sind neutral, unabhängig und unvoreingenommen. Die Gutachter sind qualifiziert und müssen sich sowohl an fachwissenschaftliche Erkenntnisse als auch an die Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Straßenwesen sowie Beurteilungskriterien halten. Sympathie spielt also
keine Rolle.


Ist der Gutachter auch neutral?

Begutachtungen werden nur durchgeführt, wenn die Neutralität gewahrt ist. Der medizinische oder psychologische Gutachter darf nur Personen begutachten, die ihm nicht aus vorangegangenen Behandlungen oder Therapien bekannt sind. Es ist zudem gesetzlich ausgeschlossen, dass ein Gutachter oder eine Begutachtungsstelle gleichzeitig als MPU-Vorbereiter, Berater oder Therapeut tätig sein darf.


Was ist, wenn ich bei der MPU zu aufgeregt bin?

Die Mitarbeiter und Gutachter der ProSecur sind bemüht, eine angenehme und angstfreie Atmosphäre zu schaffen. Sie geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Aufregung anzusprechen und besser damit umzugehen.


Wie kann ich mich „gut“ darstellen?

Am besten sind Sie ganz offen. Widersprüche wirken sich in der Regel ungünstig aus. Daher ist es immer besser, die Wahrheit zu sagen. Lassen Sie sich im Vorfeld nicht verunsichern.


Werde ich auch gerecht behandelt?

Da die Begutachtung objektiven Kriterien unterliegt, besteht eine hohe Übereinstimmung, also eine hohe Korrelation im Urteil der Gutachter. Sie brauchen aus diesem Grund keine Bedenken bezüglich der Gerechtigkeit zu haben.


Was ist, wenn ich das Gefühl habe, in der Begutachtung ungerecht behandelt worden zu sein?

Wenn Sie sich nicht gerecht behandelt fühlen sollten, besteht auch die Möglichkeit eines Nachgespräches, z. B. um Missverständnisse auszuräumen.


Wie viel kostet eine MPU?

Die Kosten der MPU sind von der behördlichen Fragestellung abhängig und richten sich nach einer Rechtsverordnung. Zum Beispiel beträgt sie etwa 400,00 Euro für die Fragestellung „Alkoholauffälligkeit im Straßenverkehr.“ Wichtig ist für Sie, dass die Durchführung einer MPU bei allen MPUOrganisationen etwa gleich viel kostet. Rabatte aller Art dürfen nämlich nicht gewährt werden.


Wie lang dauert eine MPU?

Die Begutachtung dauert etwa drei bis vier Stunden. Alles findet an einem Tag und an einem Ort in den Räumlichkeiten der ProSecur statt. Das Gutachten bekommen Sie dann in der Regel innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des letzten Befundes in einem neutralen Umschlag zugestellt.


Wie läuft die Begutachtung ab?

Sie kommen zum festgelegten Termin zu uns, füllen mindestens einen Fragebogen aus und werden in nicht festgelegter Reihenfolge nacheinander zur testpsychologischen Untersuchung am Computer, zur ärztlichen Untersuchung sowie zum psychologischen Gespräch aufgerufen.


Kann man auch einen Termin am Abend bekommen, zum Beispiel nach der Arbeit?

Wir legen großen Wert auf Kundenfreundlichkeit. Deshalb vereinbaren wir mit Ihnen notfalls auch Termine am Abend oder am Wochenende.


Was muss ich zur MPU mitbringen?

Denken Sie an einen gültigen Personalausweis oder Reisepass sowie ggf. an Ihre Sehhilfe / Brille. Bringen Sie eventuell vorhandene Vorgutachten mit. Werden Laborbefunde mitgebracht, sollten diese mit dem Stempel und der Unterschrift des Arztes versehen sein.


Brauche ich darüber hinaus bestimmte Unterlagen von meinem Hausarzt?

Das klärt sich in der Regel erst im Verlauf der Untersuchung. Unterlagen vom Hausarzt oder von anderen Stellen können auch per Post, per Fax oder persönlich nachgereicht werden.


Ist die Begutachtungsstelle gut erreichbar?

Unsere drei Begutachtungsstelle liegen nah am jeweiligen Hauptbahnhof. Siehe auch unsere Anfahrtsskizzen.


Muss ich mit nüchternem Magen kommen?

Vor der Untersuchung können Sie ihre gewohnte Mahlzeit einnehmen. Bedenken sie, dass bei BtMFragestellung die Urinkonzentration ausreichend sein muss. Nehmen sie in diesem Fall am Untersuchungstag nicht übermäßig Flüssigkeit zu sich und vermeiden Sie eine Woche vor der anstehenden Untersuchung den Verzehr mohnhaltiger Produkte.


Wie sind die Wartezeiten?

Wir sind bemüht, Ihre Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Wir bieten Ihnen eine freundliche und entspannte Atmosphäre in unserem Wartezimmer. Die eigentliche Begutachtung dauert in etwa drei bis vier Stunden. Wenn möglich, geben wir Ihnen zwischendurch die Gelegenheit zu einem kurzen Gang in die City, z.B. zum Mittagessen.


Wie oft muss ich denn zur Begutachtungsstelle kommen?

Alle notwendigen MPU-Untersuchungen finden an einem Tag in den Räumlichkeiten unserer Begutachtungsstelle statt, ein aufwendiges Aufsuchen mehrerer Örtlichkeiten bleibt Ihnen somit erspart.


Wie sieht das Ergebnis einer Begutachtung aus?

Sie bekommen von uns in der Regel schon am Ende des psychologischen Gespräches eine Rückmeldung über den tendenziellen Ausgang der Begutachtung. Das Endergebnis erhalten Sie dann in Form eines Gutachtens per Post an Ihre persönliche Adresse.


Wie viele Gutachter sind am Gutachten beteiligt?

In der Regel wird das Gutachten von einem psychologischen und einem ärztlichen Gutachter erstellt. Es gibt aber auch rein ärztliche oder rein psychologische Gutachten, je nach der Fragestellung der für Sie zuständigen Führerscheinstelle.


Sind alte Delikte verjährt?

Es gibt unterschiedliche Tilgungsfristen. Im Fall einer Trunkenheitsfahrt gemäß § 316 StGB beträgt die Tilgungsfrist z.B. 10 Jahre. Die Frist beginnt mit der Rechtskraft der Entscheidung des Strafgerichts.


Wird die Schweigepflicht gewahrt?

Alle Gutachter und Mitarbeiter der ProSecur sind eingewiesen in die Erfordernisse der Schweigepflicht und in die datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Diese werden strikt beachtet.


Was passiert mit meinen Unterlagen nach der Begutachtung?

Ihre Unterlagen behandeln wir streng vertraulich. Wir legen zu jedem Kunden eine Kundenakte an. Diese wird bei uns archiviert und nach 5 Jahren vernichtet.


Was versteht man unter Alkoholmissbrauch?

Unter Alkoholmissbrauch versteht man definitionsgemäß ein fehlangepasstes Muster von Substanzgebrauch, das sich in wiederholten und deutlich nachteiligen Konsequenzen manifestiert hat. Wenn das Führen eines Kraftfahrzeuges und ein die Fahrsicherheit beeinträchtigender Alkoholkonsum
nicht hinreichend getrennt werden können, liegt häufig, jedoch nicht notwendigerweise ein Alkoholmissbrauch zu Grunde.


Warum ist Alkohol so ein großer Risikofaktor für den Straßenverkehr?

Alkohol wirkt enthemmend, leistungsmindernd und stimmungsbelastend. Häufig erhöht er die Reizbarkeit und ist nicht selten der Grund für Depressionen. Bei sehr vielen Unfällen mit Personenschäden ist Alkohol im Spiel.


Was erwartet mich in der ärztlichen Untersuchung?

Die ärztliche Untersuchung besteht aus einer Anamnese, also Befragung, einer medizinischen Untersuchung, also körperlichen Befunderhebung, bei Alkohol- und BtM-Fragestellungen einer Laboruntersuchung und einer anlassbezogenen Wertung vorliegender Stellungnahmen.


Was bedeuten die unterschiedlichen Promille-Grenzwerte?

Ab 0,5 Promille ist es rechtlich untersagt, aktiv am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen. Ab 1,1 Promille wird durch die Strafgerichte die Fahrerlaubnis entzogen und eine Sperrfrist verhängt. Ab 1,6 Promille wird in der Regel von den Fahrerlaubnisbehörden ein MPU-Gutachten gefordert.


Wie viel muss man trinken, um auf 0,5 Promille, 1,1 Promille oder 1,6 Promille zu kommen?

Mit einem Liter Bier kommt ein Mann mit 80 kg Körpergewicht auf etwa 0,5 Promille, mit über zwei Litern auf etwa 1,1 und mit innerhalb von 4 Stunden getrunkenen vier Litern auf etwa 1,6 Promille. Das sind jedoch nur Anhaltspunkte.


Was bedeutet eigentlich „Eignung / Nicht-Eignung“ bei der Begutachtung?

Über Eignung / Nichteignung entscheidet grundsätzlich die Fahrerlaubnisbehörde. Grundlage dieser Entscheidung ist in der Regel die im Gutachten gestellte Prognose. Sie fällt negativ aus, wenn die Wahrscheinlichkeit eines erneuten einschlägigen Verkehrsverstoßes von den Gutachtern in der Zukunft als zu hoch eingeschätzt wird.


Wie wichtig sind die Leberwerte für die Begutachtung?

Die sogenannten Leberwerte sind bei der Alkoholfragestellung ein Bestandteil der Diagnose. Für sich allein genommen sind sie aber nicht aussagekräftig, nur im Befundkomplex. Früher wurden vom Hausarzt erstellte Leberwerte auch dafür benutzt, um den Nachweis zu erbringen, dass der Kunde seit geraumer Zeit nichts mehr oder weniger trinkt als zur Zeit der Verkehrsauffälligkeit. Heutzutage ist das nicht mehr ausreichend. In unseren Begutachtungsstellen kann zum Nachweis einer bestehenden Abstinenz auf der Basis einer schriftlichen Vereinbarung - je nach Fragestellung - entweder ein Alkohol- oder ein Drogen-abstinenzkontrollprogramm durchführt werden. Ein solches Programm dauert in Abhängigkeit von der Ausprägung des früheren Konsumverhaltens im Regelfall zwischen sechs und zwölf Monaten. In dieser Zeit werden Sie mehrmals kurzfristig zum Urinscreening einbestellt. Im Urin lassen sich bestimmte Abbauprodukten von Alkohol und diversen Drogen nachweisen. Da es viele Fragestellungen gibt, bei denen zum Bestehen der MPU ein vorheriges Kontrollprogramm über viele Monate zwingend nötig ist, empfiehlt es sich, hier schon sehr früh zum Beispiel bei der zuständigen Führerscheinstelle nachzufragen und mit diesen Informationen dann sehr frühzeitig zu uns zu kommen.

 

Wir hoffen, mit unseren FAQs ein wenig zur Klärung Ihrer allgemeinen Fragen beigetragen zu haben. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Der größte Teil der Gutachten schließt immerhin mit einem positiven Ergebnis ab. Und denken Sie daran: Je besser Sie informiert sind, umso besser sind Ihre Chancen.

 

Zum Schluss noch ein paar interessante Literaturempfehlungen:

Bode / Winkler: Fahrerlaubnis.
ISBN: 978-3-8240-0762-2

Hettenbach / Winter / Grunert / Berger / Rigobert / Mosmayer: Führerschein / MPU
ISBN: 978-3-8311-1134-0

Himmelreich/Janker: MPU-Begutachtung mit geändertem StVG und der neuen Fahrerlaubnisverordnung.
ISBN: 978-3-8041-2059-8

Brieler / Grunow: Ich will meinen Führerschein zurück. Erfolgreich durch die MPU. Mit praktischen Übungen.
ISBN: 978-3-4996-2236-X

Richter: Die MPU ist kein Idiotentest.
ISBN: 978-3-8370-4350-9

Altmannsberger: Der MPU-Ratgeber –Hilfe bei Führerscheinentzug und MPUISBN:
978-3-8017-2166-3

Wöhlermann: Der neue “Idiotentest“. Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) nach § 3 STVZO. Testverfahren – Fallen – Tipps und Tricks vom Fachmann.
ISBN: 978-3-4536-1002-4

Klaus: Sicher durch den Medizinisch-Psychologischen Test (MPU): Mit zahlreichen Beispielen für Fragen und Antworten.
ISBN: 978-3-8311-3902-4

Hergarten-Media: Keine Angst vor der MPU 2010.
ASIN 978-3-9368-2222-0

Brieler / Kollbach / Kranich / Reschke: Leitlinien verkehrspsychologischer Interventionen
Kirschbaum-Verlag Bonn 2016, ISBN: 978-3-7812-1939-7

Ludwig: Verkehrstherapie
Kirschbaum-Verlag Bonn 2017, ISBN: 978-3-7812-1885-7

Alles Gute wünscht Ihnen Ihr ProSecur-Team!
 

Termine der nächsten InfoabendeIn unserer Begutachtungstelle in Frankfurt bieten wir Ihnen jeden 3. Mittwoch im Monat um 18 Uhr einen kostenlosen Infoabend an, an dem Sie alles erfahren, was Sie schon immer über die MPU wissen wollten. Hier erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise, so dass sich auch eine weite Anfahrt lohnt.

In unseren Begutachtungstellen in Saarbrücken und München bieten wir Ihnen jeden Donnerstag um 18 Uhr einen kostenlosen Infoabend an.

 

Mit dem Zug fahren Sie einfach bis zum Hauptbahnhof Frankfurt, Saarbrücken oder München, hier halten alle Züge. Wir sind sowohl in Frankfurt und Saarbrücken als auch in München nur wenige Schritte vom Hauptbahnhof entfernt.

 

Gerne erwarten wir Sie also in Frankfurt, Saarbrücken und München an unseren kostenlosen Informationsterminen - übrigens können Sie an diesen Terminen so oft teilnehmen, wie Sie wollen. Ihre Teilnehmerdaten werden nicht notiert, alles bleibt vollkommen anonym, wenn Sie das wollen.